Nocturnes / Solo / Der Tod und das Mädchen Chopin/Bach/Schubert
UBS - Partner des Zürcher Balletts
Für den ersten Ballettabend der Saison 2010/2011 hat Ballettdirektor Heinz Spoerli drei Werke zusammengestellt: Mit «Nocturnes» huldigt das Zürcher Ballett einem der musikalischen Jahresregenten des Jahres 2010, Frédéric Chopin. Sechs der Nachtstücke des vor 200 Jahren geborenen polnischen Komponisten inspirierten Heinz Spoerli zu seiner 1997 am Opernhaus Zürich uraufgeführten Choreografie. Thematisch kreist das elegische Stück um konfliktreiche Mann-Frau-Beziehungen. Die sechs ausgewählten «Nocturnes» von Chopin werden von Alexey Botvinov am Flügel gespielt. – Als zweites Stück kommt, nach den in der Spielzeit 2009/10 gezeigten «Sarcasms» und den «Frank Bridges Variations», ein weiteres Werk des holländischen Meisterchoreografen Hans van Manen (wieder) auf die Zürcher Bühne: «Solo», ebenfalls 1997 entstanden und bereits im Jahr danach erstmals vom Zürich Ballett getanzt, wird von drei Männern bestritten, die sich als Solisten gegenseitig zu überbieten scheinen. Zur Musik von zwei Sätzen aus Johann Sebastian Bachs Partita für Solo-Violine in h-Moll, live gespielt vom Konzertmeister der Oper Zürich, wirbelt ein sechsminütiges hochvirtuoses, temporeiches Stück über die Bühne. – Als drittes Werk steht eine Uraufführung auf dem Programm. Heinz Spoerli setzt sich mit einem der grossen Kammermusikwerke von Franz Schubert auseinander: mit dem unter dem Namen «Der Tod und das Mädchen» bekannten d-Moll-Streichquartett. Dem zweiten Satz liegt das auf einen Text von Matthias Claudius komponierte gleichnamige Lied Schuberts zugrunde, in dem es heisst: «Gib deine Hand, du schön und zart Gebild! Bin Freund und komme nicht zu strafen. Sei gutes Muts! ich bin nicht wild, sollst sanft in meinen Armen schlafen!» Auch Schuberts Streichquartett wird live gespielt von Musikern des Orchesters der Oper Zürich. Ein spannender Auftakt zur neuen Spielzeit am Opernhaus Zürich!