Bauprojekte Opernhaus Zürich
Escher Terrassen
Die Planung für das Projekt «Escher Terrassen», musste aufgrund von baurechtlichen Auflagen grundsätzlich überarbeitet werden und führte zum Nachfolgeprojekt «Escher Terrassen 2», für welches das Gesuch um Erteilung der Baubewilligung bei der zuständigen Behörde eingereicht werden konnte. Das Opernhaus erhält durch das Projekt «Escher Terrassen 2» zwei moderne Probebühnen an der Hardturmstrasse in Zürich. Im Gegenzug werden die Probebühnen beim EscherWyss-Platz aufgegeben. Die Bauzeit wird voraussichtlich 2 Jahre betragen. Die Inbetriebnahme der neuen Probebühnen ist für Herbst 2012 geplant.
Parkhaus Opéra
Nachdem in der Spielzeitpause im Sommer 2009 der Spatenstich für den Bau des Parkhauses auf dem Bellevue (Bauherrschaft: Parkhaus Opéra AG) erfolgte und die erste Etappe des Baus erfolgreich beendet werden konnte, stiessen die Archäologen im März 2010 bei den Grabungen auf mehrere tausend Jahre alte Gegenstände. Die Bauarbeiten wurden in der Folge unterbrochen, damit sich die Archäologen ungestört der Ausgrabung der kulturell wertvollen Objekten widmen können. Der Baustopp dauert noch bis Ende Januar 2011. Danach kann der Baubetrieb wieder aufgenommen werden.
Verbindungsgang zwischen Parkhaus Opéra und Opernhaus
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung des Opernhauses halten den Bau eines Verbindungsgangs zwischen dem Parkhaus «Opéra» und dem Opernhaus für sinnvoll. Dadurch könnten die Besucherinnen und Besucher des Opernhauses, des Bernhard-Theaters sowie die Gäste des Restaurants Belcanto direkt vom Parkhaus zum Aufführungsort bzw. zum Restaurant gelangen. Die Geschäftsleitung hat deshalb beim Regierungsrat des Kantons Zürich ein Gesuch um Gewährung eines Objektkredits eingereicht. Der Entscheid steht noch aus.
Restaurant Belcanto
In der Spielzeitpause im Sommer 2009 wurde das Restaurant Belcanto umgebaut, welches ausser einer Pinselrenovierung seit über 25 Jahren nicht überholt wurde und sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befand. Dank einer genauen Planung und dem ausserordentlichen Einsatz aller Beteiligten gelang es, den Umbau während der siebenwöchigen Sommerpause zu realisieren. Ausser einer invalidengerechten Erschliessung mittels eines Personallifts konnte das Restaurant erheblich vergrössert werden, indem die Aussenarkaden aufgehoben und die Fenster nach aussen versetzt wurden.